Außendarstellung leichte Infekte
Information der Studenten im Studium.
(i) Impfen pro: Dr. Geisz
Frage: Sollten Argumente nicht mehr ins Medizinstudium eingebracht werden, statt dass man die Studenten den Impfkalender auswendig lernen lässt?
Dr. Geisz: Sie haben Recht: Impfmedizin ist als Primärprävention eine wichtige Subdisziplin, die ernster als bisher genommen werden muss. Dies bedeutet allerdings zuerst einmal lernen. Studenten müssen die Immunologie beherrschen, sie müssen lernen, welche Krankheiten und Komplikationen und sozialmedizinischen Zusammenhänge bestehen und sie müssen dann selbstverständlich die Eltern ausführlich und juristisch sauber gemäß den STIKO-Empfehlungen aufklären. Zu alledem brauchen sie als banales Handwerkzeug den Impfkalender, der übrigens ständig aktualisiert werden muss. Medizinstudenten sind in Zukunft für das Gesamtwohl ihrer Patienten zuständig. Das hat nichts mit Auswendiglernen im stupiden Sinn zu tun, sondern mit Verantwortungsbewusstsein und unbedingtem Willen zu Qualitätsmanagement.
(Impfen pro: Dr. Geisz, Wetzlar)
(ii) Aus einem Vortrag von Rolf Kron: "Sind geimpfte Kinder gesünder?"
Das Impfmantra für Studenten:
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Den Beweis dafür sehen sie beispielsweise in der fast vollstädnigen Ausrottung von Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung.
(Rolf Kron, "Sind geimpfte Kinder gesünder?")
Zu dem Impfmatra für Studenten passt wie die Faust aufs Auge die Aussage von Dr. Geisz: "Die Impfmedizin ist die erfolgreichste Medizin seit Menschengedenken"