Tuberkulose - Die Impfung
Nachdem wir im Überblick nun den großen Rahmen abgesteckt haben, blenden wir um auf einzelne Infektionskrankheiten und sehen uns die Wirkung der Impfung auf die Entwicklung dieser Krankheiten genauer an.
Die weltweit tödlichste Infektionskrankheit ist die Tuberkulose. An Tuberkulose sterben mehr Menschen als an Malaria und Aids. Einzelne Quellen sprechen sogar davon, dass an Tuberkulose mehr Menschen sterben als an den beiden anderen Krankheiten zusammen.
1.1 Nordamerika
Für New York wurde 1812 eine Todesrate von mehr als 700 pro 10000 Ew. geschätzt. 1882, als Robert Koch erstmals den Bazillus isolieren und kultivieren konnte, waren die Todesfälle durch Tuberkulose bereits auf 370 pro 10000 Ew. zurückgegangen.
Als 1910 das erste Sanatorium eröffnet wurde, war die Rate schon auf 180 gesunken, wenngleich die "Schwindsucht" noch immer den zweiten Platz auf den Sterbetabellen hielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, aber noch bevor die Antibiotika-Therapie routinemäßig eingesetzt wurde, war sie mit einer Rate von 48 auf den 11. Platz gerutscht.
(Untersuchungen von Rene und Jean Dubos, Illich, S. 19)
1.2 England
Werfen wir einen Blick auf England. In den 70er Jahren hat der englische Sozial-Hygieniker Thomas McKeown die Sterberegister in England ausgewertet und ein vielbeachtetes Buch über Infektionskrankheiten veröffentlicht.
Wir sehen gleich eine Kurve, die die stetige Verbesserung der sozialen Bedingungen widerspiegelt. Die größte Verringerung der Todeszahlen fand dabei zwischen 1838 und 1848 statt, mit einem Rückgang von mehr als 1000 Toten je einer Million Menschen.
Die TBC-Impfung kam erst, als die Todesrate ohnehin schon sehr stark gesunken war, und hatte dazu noch keinerlei relevanten statistischen Einfluss. Allenfalls die Chemotherapie hat möglicherweise bewirkt, dass ein paar der Behandelten nicht mehr an Tuberkulose sondern an der Chemotherapie gestorben sind.
Die Entwicklung der Tuberkulosesterblichkeit in England (McKeown, S. 136):
Quelle: Sterberegister England, Thomas McKeown,
S:136
1.3 Deutschland
In Deutschland führt das Statistische Bundesamt Buch über Todesfälle bei Infektionskrankheiten (Buchwald, S. 63):
Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden, Gerhard Buchwald,
S:63
Die Abbildung zeigt die Sterblichkeitskurve der Tuberkulose in Deutschland von 1750 bis 1950.
Professor Weise vom Gesundheitsamt Berlin, der diese Kurve zusammenstellte und dessen Aussage Buchwald in seinem Buch auch zitiert, sagte das, was wir natürlich auch aus der Kurve ersehen können: Die Sterblichkeitskurve der Tuberkulose in Deutschland nahm von 1750 bis in die Mitte unseres Jahrhunderts kontinuierlich und fast linear ab. Die Einführung der Tuberkuloseimpfung und die breite Anwendung der heute üblichen Medikamente sind ohne Einfluss auf den Seuchenverlauf geblieben.
Zu sehen ist außerdem ein erklärbarer Ausschlag nach oben während und kurz nach den beiden Weltkriegen.
1.4 Indische Vergleichsstudie der WHO
Eine große Vergleichsstudie zur Wirksamkeit der Tuberkulose-Impfung (BCG-Impfung) wurde Anfang der 70er Jahre in Indien durchgeführt. In einem Großversuch, einer Feldstudie mit mehreren Hunderttausend Menschen, wollte die WHO den Streit innerhalb der Medizin beenden und die Wirksamkeit der Tuberkulose-Impfung nachweisen. In einem Areal, in der Nähe von Madras, wurde ein ländliches Versuchsgebiet festgelegt, welches aus 209 Dörfern und einer Stadt bestand, in dem etwa 364.000 Menschen lebten. Von diesen wurden später 260.000 untersucht und geimpft.
Die Ergebnisse fasst Wikipedia in zwei Sätzen zusammen:
In den 1970er Jahren wurde eine Tuberkulose-Impfstoff-Studie in Indien mit 260.000 Menschen durchgeführt. Diese ergab, dass mehr Fälle von Tuberkulose bei den Geimpften, als bei den Ungeimpften aufgetreten sind.
(BCG: Bad News from India, The Lancet, Volume 315, Issue 8159, 12.01.1980)
Oder das entsprechende Bulletin der WHO:
Die Verteilung der neu auftretenden Tuberkulose Fälle auf die, am Beginn des Feldversuchs, noch nicht infizierten Menschen, gibt keinen Hinweis auf eine Wirkung der Tuberkulose-Impfung.
Im Original: The distribution of new cases of bacillary tuberculosis among those not infected at intake did not show any evidence of a protective effect of the BCG vaccines.
(Bulletin of the World Health Organisation, 57 (5): 819-827 (1979))
1.5 Ergebnisse
Über die ganzen hier aufgeführten Statistiken, Ergebnisse, weitere andere Studien und letztlich den großen indischen Feldversuch mussten die Verantwortlichen in Deutschland 27 Jahre nachdenken und kamen dann umgehend, also 1998, zu dem Schluss:
"Dass es derzeit keinen wirksamen Impfschutz gegen Tuberkulose gibt."
(Wikipedia, TBC)
Dasselbe sagte wörtlich ein Vertreter des Robert-Koch-Instituts, dessen Interview ich am Weltgesundheitstag 2007 in meiner Tankstelle, in der zufällig das Radio lief, mithörte:
"Wir haben keinen wirksamen Impfstoff gegen TBC."
In Deutschland wird nicht mehr gegen TBC geimpft und die Impfung ist auch nicht mehr verfügbar.
Robert Koch wurde in der ganzen Welt bejubelt und gefeiert und seit mehr als 100 Jahren wird TBC behandelt. Allein mehr als 70 Jahre lang wurde alles gegen TBC geimpft, was nicht rechtzeitig auf den Bäumen war, einschließlich mir selbst.
Es wurde desinfiziert, quarantänisiert, isoliert, evakuiert, geforscht und geimpft, was irgendwie finanziert werden konnte und es war alles, alles, vom Anfang bis zum Ende, nur eine einzige Illusion.
Tja, dazu kann man nur sagen, das ist richtig: Pech, Pech, Pech.
2. Tuberkulose - Ursachen
Tuberkulose ist ein sehr gutes Beispiel für eine schwere Infektionskrankheit. Wir können an der Tuberkulose viele Dinge gut sehen, die für nahezu alle Infektionskrankheiten gelten.
(1) Wir können den Krankheitserreger in uns haben, ohne jemals an der Krankheit zu erkranken. Im Gegenteil, die Chance nicht zu erkranken ist weitaus höher, als die Chance zu erkranken. Im Moment leben etwa 6 Milliarden Menschen auf dem Planeten, von denen ca. 2 Milliarden den TBC-Erreger haben. Also etwa jeder Dritte. Aber nur 5-10% davon erkranken tatsächlich jemals an Tuberkulose und noch einmal viel weniger sterben dann auch daran.
Über das Mittelalter habe ich eine Quelle gelesen, wo davon gesprochen wurde, dass nahezu 100 Prozent aller Menschen mit dem TBC-Erreger infiziert waren.
(2) Allen ist alles klar
Wie bei den Zivilisationskrankheiten, wo der Medizin durchaus klar ist,
dass sie hauptsächlich an Bewegungsmangel und Ernährung liegen, so ist der
Schulmedizin auch bei der Tuberkulose und den anderen schweren Infektionskrankheiten klar,
woran es liegt, dass 90% der Menschen, die mit dem Erreger infiziert sind,
überhaupt nicht erkranken:
Nach der Infektion werden die Erreger in den meisten Fällen schon in den Atemwegen abgewehrt. Von allen Infizierten erkranken nur etwa 5-10% tatsächlich an Tuberkulose. (www.wikipedia.de, TBC)
Bei mehr als 90% der Menschen schaltet das eigene Immunsystem die Erreger also schon eigenständig aus. Und warum können die meisten den Erreger abwehren? Weil es normale Menschen sind. Ihre sozialen Faktoren stimmen und sie satt sind. Denn bei welchen Menschen macht das Immunsystem den Erreger nicht platt?
Das wissen wir auch:
Anfällig für die früher als Schwindsucht bezeichnete Erkrankung sind vor allem geschwächte Menschen: Arme, Unterernährte, HIV-Infizierte.
Allein in Kamerun leidet jeder zweite HIV-Infizierte auch an Tuberkulose. Ihr Immunsystem ist so geschwächt, dass es die stäbchenförmigen Tbc-Bakterien nicht vernichten kann. (www.spiegel.de, 07.09.2006)
Wir wissen also genau, wer erkrankt:
Menschen aus sozial benachteiligten Gruppen der Gesellschaft unterliegen einem höheren Tuberkulose-Infektions- und Erkrankungsrisiko. Besonders gefährdet sind […] Patienten mit Krankheiten oder Behandlungen, die zu einer dauerhaften Schwächung des Immunsystems führen. (www.aok-vorsorge.de)
Zur Gruppe der Personen mit erhöhtem Tuberkuloserisiko, bei denen aktiv nach einer Infektion gesucht werden soll, gehören außerdem zum Beispiel Personen aus Ländern mit hoher Tuberkuloserate, Obdachlose, Drogenabhängige, Gefängnisinsassen, aber auch HIV-Positive. (www.wikipedia.de, TBC)
(3) Alle sind sich einig
Sowohl die Medizinkritiker sagen, es liegt an den sozialen Bedingungen und an den Ernährungsbedingungen, ob die Menschen anfällig für TBC sind oder nicht und die Schulmedizin sagt genau dasselbe: Menschen aus sozial benachteiligten Gruppen und unterernährte Menschen können den Erreger nicht abwehren.
In den meisten Artikeln zur Tuberkulose werden die Gründe eindeutig beschrieben. Auch jeder Biologe bestätigt uns, dass durch Unterernährung das Immunsystem stark anfällig wird und die Abwehr heruntergeht.
Auf der einen Seite wissen wir:
"Auch weltweit konnte die BCG-Impfung die Verbreitung der Tuberkulose nicht eindämmen, obwohl sie zu den am weitesten verbreiteten Impfungen gehört." (www.wikipedia.de, TBC)
Und auf der anderen Seite:
"Tuberkulose ist eine der ältesten Plagen der Menschheit und auch ein Indikator für die Lebensbedingungen in einer Gesellschaft, da sie durch eine gute Ernährung und ausreichende hygienische Verhältnisse auch ohne spezielle medizinische Maßnahmen zurückgedrängt werden kann."
(www.wikipedia.de, TBC)
Wir wissen also, es liegt an der Immunsituation des Menschen, ob er überhaupt erkrankt und dann die Krankheit unbeschadet übersteht oder nicht. In der Kommunikation geht es aber vor allem immer um: Multiresistenzen, Antibiotika und Impfungen.
Natürlich ist es für uns nicht leistbar, die Dritte Welt auf unsere Standards zu heben und eine Impfung würde helfen, weil sie leistbar wäre.
Und natürlich, für einen Mediziner ist es Pflicht, die Gefahr zu übertreiben, denn nur dann wird er wahrgenommen und es werden Mittel bereitgestellt. Und es ist genauso eine Verpflichtung für die Alten und Immunschwachen einzutreten. Das ist der normale Sprachcode hier, den jeder nicht nur kennt, sondern auch anwenden muss und übersetzen kann.
Es ist nur so und das ist auch allen klar, dass es gefährlich wird, wenn eine Gefahr, die nur Randgruppen betrifft, so ausgeweitet wird, dass wir nicht mehr denken, wir stellen Mittel bereit, um den Schwachen zu helfen, sondern, wir stellen Mittel bereit, weil wir unsere Kinder und uns selbst gefährdet sehen. Die Mittel werden dann zu viel sein und, wenn sie erstmal da sind, werden sie auch eingesetzt. Und sie werden dann auch dazu eingesetzt werden, um noch mehr Angst zu schüren und um noch mehr Mittel zu erhalten. Wir geraten in eine Spirale hinein, an deren Ende nicht nur wir, sondern auch die Medizin selbst an eine Gefährdung für alle glaubt.
Und an diesem Ende sind wir bereits. Zwar sagt die Medizin noch, es sind nur die Schwachen betroffen, aber sie sagt inzwischen auch schon genauso oft das Gegenteil und wir denken und handeln schon lange nicht mehr danach.
2.1 Die Kommunikation
Der Killer-Stamm der Tuberkuloseerreger "ist nahezu nicht behandelbar", sagte Paul Nunn von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Bei 53 Menschen sei der neue Stamm gefunden worden, 52 von ihnen seien innerhalb von 25 Tagen gestorben. [...] Die Menschen in Tugela Ferry aber wurden von einem Superbazillus infiziert, der bereits gegen das gesamte Medikamentenspektrum resistent war. (www.spiegel.de, 07.09.2006)
Dort gab es also geschwächte und mangelernährte Menschen, die an TBC gestorben sind. Die Medizin konnte viele von ihnen bisher trotz Schwäche und Mangelernährung mit Hilfe der Antibiotika am Leben halten und natürlich mussten wir das machen.
Genauso kann aber umgekehrt die Natur nicht zulassen, dass im großen Maßstab Organismen am Leben bleiben, denen alle Voraussetzungen zum Leben fehlen. Das gefährdet das folgende Leben und das gefährdet vor allem die Evolution. Ein Evolutionsmechanismus setzt ein und es wird solange hin- und hermutiert, bis etwas gefunden wird, was der ursprünglichen Aufgabe wieder nachkommen kann: Ein TBC-Erreger mit Multiresistenz gegen das eingesetzte Antibiotikum.
Obwohl wir aber wissen, dass nur die Geschwächten durch TBC gefährdet sind, schicken wir dann folgende Meldung um die ganze Welt:
Ken Castro von der US-Seuchenkontrollbehörde CDC mahnte zu schnellem Handeln. Das Auftreten der neuen Tuberkulose-Variante "stellt überall auf der Welt eine Bedrohung dar", sagte er. (www.spiegel.de, 07.09.2006)
In demselben Artikel stand, dass 90% der Menschen überhaupt nicht an TBC erkranken, obwohl sie den Erreger haben und, dass die, die erkranken, hauptsächlich zu Risikogruppen gehören.
Und der Grund, dass diese Meldung dann trotzdem um die ganze Welt ging, ist der Folgende: Wir sagen und schreiben das zwar noch, aber wir wissen schon lange nicht mehr, dass nur die Unterernährten und Immunschwachen gefährdet sind.
2.2 Zeitungsmeldung August 2007
WHO: Risiko weltweiter Epidemien nimmt zu.
In den letzten dreißig Jahren sind so viele unbekannte Krankheitserreger aufgetaucht wie niemals zuvor, warnt die WHO. Über den Flugverkehr können sie sich immer besser ausbreiten.
Ansteckende Krankheiten breiten sich weltweit schneller aus als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Davor warnt jetzt ein Bericht der Weltgesundheitsbehörde (WHO). Demnach ist die Häufigkeit neuer Epidemien auf die "noch nie da gewesene" historische Rate von einer pro Jahr angestiegen.
Es sei gut möglich, dass bereits in den nächsten Jahren wieder eine Seuche wie Aids, SARS oder das Ebola-Fieber ausbrechen könnte - mit Millionen von Toten. Zu hoffen, es werde nicht dazu kommen, sei "extrem naiv", so die UN-Organisation.
Seit den Siebzigern des letzten Jahrhunderts sei es zu 39 Ausbrüchen von zuvor unbekannten Krankheiten gekommen, stellt der WHO-Weltgesundheitsbericht fest. Und allein in den letzten fünf Jahren habe es mehr als 1100 Epidemien gegeben, darunter Ausbrüche von Cholera, Polio und der Vogelgrippe. Allein die Krankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome), die sich 2003 von China aus ausgebreitet hatte, kostete etwa 800 Menschen das Leben.
Und die Frage einer Grippe-Pandemie durch den Vogelgrippe- oder einen anderen Virus ist der WHO zufolge "nur eine Frage des Wann, nicht des Ob".
Ein wichtiger Risikofaktor ist dem Bericht "A Safer Future" zufolge der globale Flugverkehr mit 2,1 Milliarden Passagieren im Jahr.
So könne die große Zahl der Flugpassagiere den Ausbruch einer weiteren großen Epidemie wie Aids, SARS oder das Ebola-Fieber begünstigen. Denn "der Ausbruch einer Seuche in einem Teil der Welt kann innerhalb weniger Stunden zu einer Bedrohung irgendwo anders werden".
Das zeige etwa der Fall eines US-Anwalts, der an einer besonders gefährlichen Form der Tuberkulose erkrankt war. Mindestens 127 Personen hatten mit dem Anwalt während zweier Transatlantik-Flüge Kontakt gehabt.
Doch sowohl die WHO als auch die Behörden der betroffenen Staaten waren erst informiert worden, nachdem der Anwalt Europa wieder verlassen hatte. In diesem Fall stellte sich zum Glück heraus, dass die Infektion nicht so gefährlich gewesen war, wie zuerst befürchtet. Doch es hätte auch anders ausgehen können. (Sueddeutsche.de, 23.08.2007)
Derselbe Erreger, der natürlich in der Dritten Welt gewütet hat, muss unter unseren Bedingungen harmlos sein. Das sagt jede Theorie und jede praktische Erfahrung.
Die Flugpassagiere waren nicht mangelernährt und darum ist ihnen nichts passiert. Und auch der Mann selber ist wieder gesund geworden. Klar, ganz fit war er nicht, sonst wäre er nicht erkrankt, aber selbst als Anwalt hast du im Allgemeinen bessere Lebensbedingungen, als sie in der Dritten Welt herrschen. Darum ist auch ihm nichts weiter passiert.
Hast du bei dieser Meldung noch den Eindruck, dass alle wussten, dass selbstverständlich keiner im Flugzeug gefährdet war?
Quatsch, das hat keiner mehr geglaubt.
Es hat ein Sprung stattgefunden. In unserem Denken ist inzwischen der Erreger die Größe, die entscheidet, ob wir gefährdet sind oder nicht und nicht mehr die vorhandenen Lebensbedingungen.
Jetzt kannst du natürlich sagen, es sind ja schon ein paar gestorben, an diesem und an jenem und es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen, als abzuwarten, bis es diesen Virus tatsächlich gibt. Denn dann ist es zu spät, wenn die Passagiere nicht quarantänisiert wurden.
Ich werde an dieser Stelle nicht widersprechen. Wir halten aber fest, dass eine Verschiebung stattgefunden hat, dass wir im großen Stil gegen Mikroorganismen hochrüsten und, dass wir uns auf Dinge vorbereiten, die es, aller Theorie und Praxis nach, gar nicht geben kann.