Windpocken
Für Deutschland wird geschätzt, wie sich zum Beispiel den Seiten des Robert Koch-Instituts entnehmen lässt, dass es etwa 25 bis 40 Windpockentote im Jahr gibt.
Das bedeutet, wir haben damit hier jedes Jahr dreimal mehr Tote durch Windpocken als es insgesamt Pockentote in der Bundesrepublik seit dem Zweiten Weltkrieg gab.
Hört man ja auch ständig, die größte Bedrohung vor 200 Jahren waren nicht Pest, Pocken oder Cholera, sondern Windpocken.
Interessant wird es auch, wenn man rückwärts rechnet. Die Verbesserung der Lebensbedingungen hat bei allen Infektionskrankheiten zu einer starken Abnahme der Sterblichkeit geführt. Bereits in den siebziger Jahren war sie bei etwa Masern, Mumps, Röteln und Keuchhusten fast weg. In diesem Buch sind die Grafiken von Masern und Keuchhusten abgebildet. Wie sich dort leicht entnehmen lässt, sank die Sterblichkeit bei beiden Krankheiten, vor dem Einsetzen jeder Impfung, locker um den Faktor 1000.
Das bedeutet, wenn wir heute, also 30 Jahre Verbesserung der Lebensbedingungen und des Wohlstands weiter, nachdem die Todeszahlen bei Keuchhusten und bei Masern bereits lange unten waren, noch 25 bis 40 Windpockentote im Jahr haben, müssen wir im 19. Jahrhundert mindestens, aber richtig mindestens, 25.000 bis 40.000 Windpockentote pro Jahr gehabt haben.
Um eine Panik zu vermeiden, hat man aber nie etwas von denen gehört. Man hatte die einfach immer auf irgendeinen Krieg draufgeschlagen und gesagt: Das war der Franzose.
1.1 Die Zahlen
In Deutschland scheint die historische Entwicklung der Windpocken nicht dokumentiert worden zu sein, zumindest fand ich, mit einem angemessenen Zeitaufwand, keine Zahlen dazu. Auch das zeugt nicht gerade von einer hohen historischen Bedeutung der Krankheit.
In einer englischen Studie fanden sich aber Zahlen für die Kindersterblichkeit durch Windpocken in England und Wales. Die absoluten Zahlen waren in zwei Zeiträume unterteilt: Von 1967 bis 1977 und von 1978 bis 1985.
Die Todesfälle von 0 bis 14 Jahren nahmen, erwartungsgemäß, vom ersten Zeitraum zum zweiten ab und zwar von 95 auf 67.
Betrachtet man nur die Kindersterblichkeit zwischen 0 bis 4 Jahren, nahmen die Zahlen sogar von 51 auf 24 ab.
Die Abnahme ist nicht ganz so stark wie die Zahlen aussagen, da der erste Zeitraum 11 Jahre, der zweite jedoch nur 8 Jahre umfasst. Es bleibt aber bei der genauso von allen anderen Infektionskrankheiten bekannten starken Abnahme, wenn man die Ursachen der Todesfälle beleuchtet.
Nur bei einem geringen Teil der Todesfälle durch Windpocken waren Windpocken die primäre Ursache für den Tod. Im überwiegenden Teil der Fälle waren es eine Lungenentzündung, die als zweite Infektion dazu kam, oder eine Enzephalitis, oder aber die Windpocken trafen auf einen Organismus, der durch das Immunsystem unterdrückende Medikamente aufgrund einer Leukämie, Transplantation oder Ähnlichem geschwächt war.
Wenn wir aber Komplikationen durch Lungenentzündungen und Enzephalitis betrachten, so kann erwartet werden, dass der Organismus unter den stetig besser werdenden Lebensbedingungen und damit einer sich stetig verbessernden Abwehrstärke auch besser damit fertig wird. Und so ist es auch.
Für diese drei Fälle: Lungenentzündung, Enzephalitis und Immunosuppression gibt es über die Jahre abgetragene Grafiken und Daten in der Studie:
Von 1967 bis 1985 nahm die Zahl der Todesfälle bei 0-14 Jährigen durch Lungenentzündung von etwa 18% auf etwa 8-9% ab.
Von 1967 bis 1985 nahm die Zahl der Todesfälle bei 0-14 Jährigen durch Enzephalitis von über 20% auf etwa 4% ab.
Von 1967 bis 1985 nahm die Zahl der Todesfälle bei 0-14 Jährigen durch Immunosuppression schwach, von etwa 10% auf 8%, ab.
Immunsystemunterdrückende Medikamente wurden mit fortschreitender Entwicklung der Medizin häufiger eingesetzt, daher die schwächere Abnahme dort. Die Bezugsgröße ist jeweils die Gesamtzahl der Todesfälle durch Windpocken, inklusive der Erwachsenen.
(Alles: "Epidemiology of chickenpox in England and Wales, 1967-85", Joseph CA, Noah ND, British Medical Journal, Volume 296, 5 March 1988)
1.2 Erwachsenenalter
Bei den Erwachsenen gab es in der genannten Studie, aus welchen Gründen auch immer, eine Trendumkehr und eine Zunahme an Todesfällen, die mit Windpocken in Verbindung gebracht wurden.
Vom ersten Zeitraum (1967-1977) auf den zweiten Zeitraum (1978-1985) gab es in der Gruppe der 15 bis 44-Jährigen eine Zunahme von 42 auf 61 Tote und in der Gruppe älter als 45 Jahre eine Zunahme von 46 auf 59 Tote.
Es ist aber nicht Ziel dieses Kapitels über Kinderkrankheiten oder dieses Buchs überhaupt, zu klären, woran es liegt, dass einzelne Erwachsene an etwas sterben können, während es die übergroße Mehrheit nicht tut.
Eine Ursache für die Zunahme war zweifelsfrei der schon erwähnte zunehmende Einsatz von immunsystemunterdrückenden Medikamenten. Diese Kurve der Erwachsenen stieg im beobachteten Zeitraum von unter 10% auf über 30% Anteil an allen Windpockentoten und zeigte weiter steil nach oben.
Und, dass es auch sinnvoll sein kann, im Erwachsenenalter zu impfen, wenn jemand eine Krankheit noch nicht gehabt hat, ist ebenfalls keine Frage. Jedoch gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen einer Impfung im Einzelfall im Erwachsenenalter und einer generellen Impfung aller Kinder.
1.3 Insgesamt
Die Kindersterblichkeit zwischen 0 und 4 Jahren sank um mehr als die Hälfte von einem Zeitraum auf den anderen, wobei Todesfälle durch Enzephalitis und Lungenentzündungen, bedingt durch diesen Trend, ebenfalls stark absanken.
Die Durchsetzung von Massenimpfungen in genau dieser Zielgruppe zeugt daher zum einen von einem absolut blinden Vertrauen in die Unbedenklichkeit der Medizin, hier in Gestalt von 700.000 Impfungen pro Jahr in Kinderkörper und zum anderen von der absoluten Sicherheit darüber, dass eine Maßnahme der Natur, wie die Windpocken, unter keinen Umständen den geringsten Sinn haben kann.
So eine Entscheidung bar jeder Vernunft kann nur möglich sein, wenn in Kategorien von Heil und Ausrottung gedacht wird, wobei das Heil im eigenen, medizinisch-technischen Tun liegt. Demgegenüber steht die Gegenseite, hier die Natur, die als rein schädlich gilt und bekämpft wird, wo immer es geht.
Mit seriöser Wissenschaft hat das nichts mehr zu tun. Auch das nächste Kapitel wird das aufzeigen.
2. Windpocken - Die Entwicklung
Windpocken waren bisher eine Kinderkrankheit, wie sie harmloser kaum sein konnte. Kinder, bei denen nie Windpocken beobachtet worden waren, hatten sie zumeist sogar ohne Symptome durchgemacht. Etwas, was auch zu der Entwicklung beim Keuchhusten und anderen Kinderkrankheiten gepasst hat.
(Boulianne, N., "Most ten-year-old children with negative or unknown histories of chickenpox are immune", Pediatric Infect Disease Journal, Nov 2001)
Bei den anderen Kindern sah die Situation so aus:
Meist ist es sogar schwierig, die Kleinen überhaupt im Bett zu halten, weil das Fieber niedrig, sie auch nicht sonderlich geschwächt oder müde sind.
(Ehgartner, S. 168)
2.1 Verschärfung der Windpocken
Aus dieser unproblematischen Situation heraus wurde begonnen, systematisch gegen Windpocken zu impfen. Seit 2004 ist die Windpockenimpfung bei uns auf der Liste der empfohlenen Impfungen. Seit Mitte der 90-er Jahre wird in den USA gegen Windpocken geimpft.
Wie immer verschiebt sich durch die Impfung die Krankheit ins Erwachsenenalter. Wie immer dadurch, dass die ungeimpften Kinder dem Erreger später begegnen und durch Kinder mit Impfversagern:
1995 erkrankten in den USA die meisten Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Im Jahr 2004 lag der Erkrankungsgipfel bei den geimpften Kindern schon bei sechs bis neun Jahren, bei den ungeimpften Kindern teilweise sogar bei elf Jahren. (Hirte, S. 312)
Wie immer sind die Verläufe im Jugend- und Erwachsenenalter schwerer:
Für Erwachsene hingegen sind Windpocken fast immer eine sehr ernste Sache. Ihr Komplikations- und Sterberisiko liegt um ein Vielfaches über jenem der Kinder. Die Betroffenen sind meist über und über voll mit Pusteln. Etwa jeder dritte Erwachsene entwickelt eine Lungenentzündung, häufig kommt es zu einer Hirnhautentzündung oder Hepatitis. (Ehgartner, S. 168)
Oder aus einer Broschüre vom Grünen Kreuz, die mir meine Freundin von ihrer Frauenärztin mitgebracht hat:
Je älter der Patient ist, desto schwerer kann die Krankheit verlaufen und z. B. zu Lungenentzündungen führen.
("Aus heiterem Himmel", S. 7, Deutsches Grünes Kreuz, 3. Auflage 2009)
2.2 Gürtelrose und ein paar Hintergründe
Hat man Windpocken gehabt oder wurde gegen Windpocken geimpft - die Windpockenimpfung ist eine Lebendimpfung - so verbleiben die Viren im Organismus.
Normalerweise ist das unproblematisch, da eine durchgemachte Kinderkrankheit in der Zukunft vor einem Infekt mit demselben Virus schützt. Trotzdem kann es später bei immunschwachen oder alten Menschen vorkommen, dass diese Viren als Gürtelrose wieder ausbrechen.
Wikipedia schreibt dazu:
Die Krankheit […] tritt meist bei älteren Menschen oder solchen mit einem geschwächten Immunsystem (durch Stress, in Folge anderer Erkrankungen wie beispielsweise Aids oder durch eine spezielle Therapie) auf.
(Wikipedia, Gürtelrose)
Der Vorteil der Impfung in Bezug auf Gürtelrose ist, dass der Virus abgeschwächt wurde, was zu weniger Gürtelrosefällen führen könnte.
Der Nachteil der Impfung, der zu mehr Gürtelrosefällen führen könnte, ist, dass sie nicht so tiefgreifend wie die Krankheit selbst ist. Bei einer durchgemachten Kinderkrankheit schützt der Organismus in der Regel ein ganzes Leben vor der Infektion mit demselben Virus. Bei einer Impfung ist dieser Schutz durch die ganzen Versagensmöglichkeiten, die mit dem Fortschreiten der Zeit entstehen, wesentlich schwächer.
Der zweite Nachteil der Impfung ist, dass durch die weniger werdenden Windpockenfälle die natürliche Auffrischung des vorhandenen Schutzes durch den Kontakt mit Windpockenkranken entfällt. Dabei ist es egal, ob dieser Schutz durch die Impfung oder durch die Krankheit selbst entstand.
Diesen Auffrischungs-Effekt gibt es auch bei Masern und anderen Viruserkrankungen. Der Immunschutz, den man einmal erworben hat, wird durch Kontakt mit Erkrankten aufgefrischt. Jedoch scheint das besonders bei Windpocken relevant zu sein, da ältere Menschen, die Kontakt mit Windpockenkranken hatten, weit weniger an Gürtelrose erkranken als ältere Menschen ohne diesen Kontakt.
Man weiß daher nicht wirklich, ob die Windpockenimpfung in Bezug auf Gürtelrose einen leichten Vorteil bringt oder mit katastrophalen Gürtelrosezahlen enden wird. Wir probieren das aber einfach einmal aus und impfen alle.
Folgende Studien stammen aus den USA. Dort wird, wie bereits erwähnt, etwa seit Mitte der 90er Jahre standardmäßig gegen Windpocken geimpft:
(1) Diese Studie sah in der geimpften Gruppe noch keine Erhöhung der Gürtelrosefälle. Wobei Gürtelrosefälle vor allem aber in einem Alter zu erwarten sind, welches geimpfte Kinder noch nicht erreicht haben können:
Das Vorkommen von Gürtelrose in der untersuchten Kohorte war ähnlich zu den publizierten Daten in der US-amerikanischen Bevölkerung vor dem Einsetzen der Impfungen.
Overall, the incidence of HZ in this cohort, therefore, is similar to published data for the US population in the prevaccine era.
(Hambleton, S., Steinberg S. P., Larussa P. S., "Risk of herpes zoster in adults immunized with varicelle vaccine", J Infect Dis, 1. Mar 2008, Num. 197)
(2) In dieser Studie wurde die Entwicklung der Gürtelrosefälle mit Krankenhausaufenthalt betrachtet. Es dauerte 5 Jahre, bis sich, nach der Einführung der Windpockenimpfung, der Aufwärtstrend bei der Gürtelrose bemerkbar machte. Die Hospitalisierungsrate fing im Jahr 2001 an zu steigen und im Jahr 2004 gab es, infolge von Gürtelrose, 2,5 Hospitalisierungen auf je 10.000 US-Bürger.
Herpes Zoster (HZ) ist Gürtelrose:
Beginning in 2001, however, the rate of HZHDs overall began to increase, and by 2004 the overall rate was 2,5 HZHDs (95% confidence interval, 2.38-2.62) per 10.000 US population, significantly higher than any of the rates calculated during the years prior to 2002. Hospital charges for HZHDs overall increased by more than $ 700 million annually by 2004 [....]
(Patel, M. S., "Herpes zoster-relatet hospitalizations and expenditures before and after introduction of the varicella...", Infect Control Hosp Epidemiol, Dec 2008)
(3) Während die Windpocken im Zeitraum von 1998 bis 2003 von 16,5 Fällen pro 1000 Personen auf 3,5 Fälle pro 1000 Personen im Jahr zurückgingen, verdoppelte sich die Häufigkeit der Gürtelrose etwa und stieg innerhalb dieser fünf Jahre von 2,77 auf 5,25 Fälle an. Damit gab es im beobachteten Gebiet jetzt schon mehr Fälle von Gürtelrose als von Windpocken.
Between 1998 and 2003, varicella incidence declined from 16.5/1000 to 3.5/1000 (79%) overall with > or = 66% decreases for all age groups except adult (27% decrease). Age-standardized estimates of overall herpes zoster occurrence increased from 2.77/1000 to 5.25/1000 (90%) in the period 1999-2003, and the trend in both crude and adjusted rates was highly significant (p kleiner 0.001).
(Ehgartner, S. 39: "The incidence of varicella and herpes zoster in Massachusetts as measured by the BRFSS…", 1998-2003, BMC Public Health 2005;5)
Eine Gürtelrose, die ausgebrochen ist, verteilt wieder Windpockenviren. Daher, und weil die Viren latent im Organismus verbleiben, sind Windpocken auch nicht ausrottbar.
2.3 Schwangerschaft
Ich zitiere den Text aus der oben genannten Broschüre:
Auch diese Kinderkrankheit hat es in sich. Die Viren werden von Mensch zu Mensch übertragen "mit dem Wind" wie der Name schon sagt. Je älter der Patient ist, desto schwerer kann die Krankheit verlaufen und z. B. zu Lungenentzündungen führen. Wie bei den Röteln kann es auch während der Schwangerschaft zu einer Übertragung von der Mutter auf das Kind kommen.
Genaueres findet sich auf der Website des Deutschen Grünen Kreuzes:
Bei Infektionen bis zur 20. Schwangerschaftswoche können schwere Fehlbildungen beim Ungeborenen auftreten. Erkrankt die Mutter um den Geburtstermin (fünf Tage vor, bis zwei Tage nach der Entbindung), können Windpocken beim Neugeborenen lebensbedrohlich verlaufen. Auch für Frühgeborene geschützter Mütter ist die Krankheit in den ersten sechs Lebenswochen bedrohlich, weil vor der Geburt nicht genügend Antikörper von der Mutter aufs Kind übertragen wurden.
(www.dgk.de, Impfen und Infektionskrankheiten, Windpocken)
Der Durchseuchungsgrad der Bevölkerung mit Windpocken ist bis zum 40. Lebensjahr 100%. Die Chance, dass eine werdende Mutter die Windpocken noch nicht hatte, ist nicht hoch. Dass das auch noch genau in der Anfangszeit der Schwangerschaft passiert, ist denkbar gering. Sie ist Null, wenn man sich rechtzeitig einer Infektion ausgesetzt hat.
Ganz anders sieht das aus, wenn geimpft wird. Ein paar Stichwörter dazu sollen verdeutlichen, dass wir vom bisherigen, fast 100-prozentigen Schutz durch die natürliche Erkrankung sehr weit entfernt sein werden:
Es lassen sich nie mehr als 90-95% der Menschen impfen, es gibt primäre Impfversager, sekundäre Impfversager und eine beschränkte Wirksamkeitsdauer der Impfung. Des Weiteren fällt die Auffrischung des Impfschutzes durch Kontakt mit Wildviren weg und selbst Geimpfte können Impfwindpocken entwickeln, die übertragen werden können. Für Weiteres dazu empfehle ich die beiden Kapitel: "Die Wirksamkeit des Windpockenimpfstoffs" und "Impfwindpocken" im Buch von Martin Hirte.
Und im Gegensatz zu Masern, wo der Erreger kaum noch vorkommt, so dass ein nachträgliches Versagen der Impfung über sekundäre Impfversager nicht weiter auffällt, ist der Erreger bei Windpocken über die Gürtelrose und weitere Effekte immer latent vorhanden. Und damit kann sich in Zukunft keine schwangere Frau mehr sicher sein, dass sie sicher vor Windpocken geschützt ist.
Bei Wikipedia steht schon in weiser Voraussicht:
Die für den [Gürtelrose-]Erkrankten höchste Verantwortung gegenüber Dritten besteht darin, Kontakt mit Schwangeren zu vermeiden. Haben diese nämlich - insbesondere bei einer ungeplanten 'plötzlichen' Schwangerschaft - keine entsprechende Impfung erhalten und auch sonst keine oder nicht genügend Antikörper gegen das Virus im Körper, kann eine Windpockeninfektion während der Schwangerschaft zu Entwicklungsstörungen beim Kind führen. Bei einem Windpockenausbruch bei der Mutter in den letzten Tagen vor der Geburt besteht sogar Lebensgefahr für das Kind.
Tja, Kontaktvermeidung für Gürtelroseerkrankte mit Schwangeren.
Dasselbe gilt natürlich auch für windpockenkranke Kinder. Auch die dürfen keinen Kontakt mit Schwangeren haben.
Und das sicher zu gewährleisten wird schwierig, da der Erreger ja, wie ihre Broschüren selber sagen, mit dem Wind übertragen wird und das, wie sie genauso schreiben, in jedem Supermarkt passieren kann.
2.4 Neugeborene
Den Neugeborenen fehlen, sobald wir die ersten geimpften Mütter haben, Antikörper gegen Windpocken. Dass das Konsequenzen haben kann, wenn das Neugeborene dann dem Windpockenerreger begegnet, wurde gerade schon angesprochen.
Das ist auch alles wieder völlig überraschend, die Verschiebung der Krankheit ins Säuglingsalter. Den dort herrschenden Antikörpermangel und den darauf folgenden schweren bis bedrohlichen Verlauf hatte man zuvor bei noch keiner anderen Kinderkrankheit nach Impfungen beobachtet.
Wie bei den Masern auch, sind durch die Impfung dann völlig gesunde Kinder gefährdet, durch Windpocken zu Schaden zu kommen.
Und da erst seit Kurzem gegen Windpocken geimpft wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir den ersten windpockentoten Säugling haben, der dann medial, wie ebenfalls bei den Masern bereits geschehen, bis zur Beschreibung seines letzten Röchelns, für die darauf folgende Impfkampagne ausgeschlachtet wird.
2.5 Fazit
Es wird gesagt und geschrieben, als exemplarisches Beispiel sei die besagte Frauenarztbroschüre genannt, dass es auch diese Kinderkrankheit in sich hat, um zum Impfen zu bewegen. Denn im Moment gelten Windpocken für die meisten noch als Lachnummer.
Als Argumente für die Impfung werden Probleme aufgeführt, die genau aus Impfungen resultieren: Schärferer Verlauf im Erwachsenenalter, Schädigung des Ungeborenen während der Schwangerschaft, Schädigung des Neugeborenen aufgrund unzureichender Antikörper.
Von Anfang bis Ende setzt die Impfideologie darauf, Angst zu erzeugen und jegliches Vertrauen in sich selbst und den eigenen Körper zu zerstören.
Schon allein das wäre ein ausreichender Grund, eine Linie zu ziehen und dem entgegenzutreten
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Weiteres:
Windpocken im Blog von Bert Ehgartner:
Soll ich mein Kind gegen Windpocken impfen (Teil I)?
Soll ich mein Kind gegen Windpocken impfen (Teil II)?
Soll ich mein Kind gegen Windpocken impfen (Teil III)?
Eine weitere Studie:
Background. Since the introduction of live attenuated varicella zoster
virus (VZV) vaccine in 1995 there has been a significant reduction in
varicella incidence and its associated complications, but the impact
on VZV-associated central nervous system (CNS) disease has not been
assessed.
(Varicella Zoster Disease of the Central Nervous System: Epidemiological, Clinical, and Laboratory Features 10 Years after the Introduction of the Varicella Vaccine)
widersprüchliche infos? ein bis zwei wochen, normalerweise hamrloser
Allein die Krankheitsdauer zeigt die enorme Heftigkeit.
Ist ein Kind nach zwei bis vier Wochen wieder auf den Beinen, liegt
ein Erwachsener mehrere Wochen im Bett. Hohes Fieber und sehr massiver
Hautausschlag sind die Begleiter. Der Hauptgrund, warum Windpocken bei
Erwachsenen so fatal werden können, liegt in der Zunahme des Risikos,
dem eigentlichen Krankheitsverlauf weitere Entzündungen hinzuzufügen.
Das kann eine Lungenentzündung sein, eine Hirnhautentzündung oder
auch direkt die Gehirnentzündung.
http://www.bild.de/infos/kinderkrankheiten/windpocken/windpocken-bei-erwachsenen...
Warum Windpocken bei Erwachsenen gefährlich sind.
welt.de 20.06.2011